Anekdoten aus meinem Leben #4

Lass uns abhauen?

Christls out



Heute morgen wache ich um zehn vor sieben auf, wissend dass ich in maximal 20 Minuten aus dem Haus sein muss um die Straßenbahn zu erwischen. Verlässlich wie ich (nicht) bin, stehe ich natürlich nicht auf und verharre die letzten fünf Minuten im Bett bevor meine morgendliche Zeitplanung komplett in Verzug ist. Ich schließe die Augen und höre nur den brunftigen Specht genau über mir am Dach, wie wild auf die Metallverkleidung klopfen, was sich so circa an
hört als würde jemand gerade neben deinem Ohr mit einer Bohrmaschine betätigen. Aber von dieses Geräusch hat mir scho genug schlaflose Morgende bereitet und deswegen bin ich schon ein bisschen Lärmresistenter was das betrifft.

Als ich es dann endlich geschafft habe meinen graziösen Modelkörper gequält aus dem Bett zu erheben, steh ich vor dem Spiegel und betrachte meine Augenringe die circa so dunkel sind wie eine raue Winternacht und meine Haut die von dem ganzem Stress zum absoluten Nährboden für Unreinheiten geworden ist.
Bildung ist wichtig, Bildung ist gut. Es bringt dir eine Zukunft, versuche ich mir immer noch einzureden um vielleicht noch etwas Motivation für den kommenden Schultag zu sammeln. Funktioniert hat das ganze nicht wirklich, im Gegenteil es hat mich noch mehr unmotiviertergemacht.
Die Details von dem kommenden Schultag will ich euch lieber ersparen. So tun als wäre man interessiert. Versuchen Dinge zu verstehen bei denen man innerlich schon am Anfang der Stunde nicht mehr zu gehört hat. Aber ganz ehrlich wofür brauch ich den Zinseszins wenn ich nicht mal weiß was dass überhaupt ist oder wofür brauch ich Fremdsprachen? Okay, ja ich weiß ich brauch Fremdsprachen. Das ist dann immer der bitterste Punkt wenn man bemerkt dass man manche Dinge die man in der Schule lernt wirklich einmal brauchen könnte und nicht der ewig gleichen Aussage folgen kann: "Is ma wuascht, des brauch i speda sowieso nie".
Woraus ich eigentlich in dem Post hinauswollte war, morgen fliege ich nach Schottland um meine geliebte große Schwester mit meiner Family zu besuchen. Und immer kurz bevor die Ferien oder der Urlaub zum Greifen nahe sind, wird mir eigentlich immer alles zu viel. Jeder und alles nervt mich und bringt mir pro Sunde circa 5 psychische Breakdowns. Heute war ich kurz davor in ein tiefes dunkles Loch zu stürzen vor dem ein Warnschild aufgestellt war, "Betreten auf eigene Gefahr". Aber das Gefühl dass ich morgen in Schottland bin und eine Auszeit von allen bekomme, beruhigt mich ungemein. Dann in einer Woche wenn ich wieder vollständig rehabilitiert zurück bin, werde ich wieder ganz die Alte sein. Außer ich finde einen Schotten heirate ihn, bleibe dort, werde reich und sterbe in Frieden (aber ganz ehrlich, warum sollte das passieren?)

Ich weiß jetzt zwar auch nicht genau was dieser Post hier genau aussagen soll aber alles niederzuschreiben was mich nervt beruhigt mich einfach. Wild in die Tasten zu hacken und zu sehen was danach herauskommt ist irgendwie zu einer "Therapie" für mich geworden (irgendwie tiefsinnig oder, findet ihr nicht auch?). Also #healthylifestyle hin und her ich geh jetzt zu Mcdonalds und gönn mir, nach so einem Tag ist das dann wohl auch mal berechtigt, finde ich. Außerdem hab ich sowieso  zu wenig Geld um mir ein ganzes Menü zu kaufen (#Schülerleben).

Also wer meinem Blog folgt, der muss damit leben dass ich machmal komplett sinnentleerte Post online stelle. So bin ich eben, irgendwie ein bisschen anders und komisch. Aber sind wir das nicht alle manchmal?

Bis dann, Liebe,

eure Christl


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