Anekdoten aus meinem Leben #1



Geschichten und Gedanken die erzählt werden müssen. Das heißt, auch ich geb meinen Senf dazu.

 

Wo leben wir hier eigentlich?


Ich sitze vor dem Fernsehen und alles was ich eigentlich möchte ist mir eine neue Netflix Serie einzuverleiben. Doch zufällig laufen in diesem Moment gerade Nachrichten. Bilder von zerbombten Städten, weinende Menschen die alles verloren haben und sich logischerweiße beklagen sind schon fast normal geworden. Weiter geht es mit einem Mann der das lebende Beispiel dafür ist, dass von Selbstbräuner nicht zu viel aufgetragen werden sollte und seine Haare so aussehen lasst als hätte vor kurzem ein Vogel auf seinem Kopf gewohnt. Ich hoffe jeder weiß wer gemeint ist. Dieser Mann betreibt eine Gesprächskultur die nur zu wünschen übrig lässt, schreit Journalisten nieder und schickt tausende Muslime einfach so aus dem Land. Außerdem dürfen sich viele Amerikaner nicht beschweren weil sie selbst diesen Drottel (Entschuldigung für den Ausdruck) dem normalen Leben vorgezogen haben.

Manchmal möchte ich nicht nur wegen meiner unbeschreiblich großen Faulheit im Bett bleiben, sondern auch wegen all dem was in unserer Welt passiert. Ich kann einfach so viel nicht verstehen was um mich geschieht.

Wir alle wollen doch irgendwie die Welt verändern. Doch wie, wissen die meisten nicht. Sich ausreichend damit zu beschäftigen ist vielen dann aber auch zu viel Arbeit. "Der einzelne Mensch kann nichts verändern", hört man dann immer.

"Be the change you want to see in the world"

Einmal hab ich mit einer Journalistin gesprochen die sich sehr ausführlich mit dem Konflikt in Syrien und Afghanistan beschäftigt. Ich fragte sie was wir zum Beispiel im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise machen und verändern könnten, wie können wir als einzelner helfen? Sie meinte daraufhin:" Jeder einzelne von euch kann etwas veränern. Ihr könnt die Menschen an der Hand nehmen und ihnen zeigen wie man in unserer Kultur lebt und diese liebt, ihnen unsere Sprache lernen sehr viel mehr verändern als ihr denkt, ihr seit die Zukunft."

Bei jedem einzelnen von uns beginnt es. Jemanden ein Lächeln oder ein Hallo zu schenken. Niemanden auszulachen sondern mit ihm zu lachen. Andere nicht dafür zu diskriminieren woher sie sind, wie sie aussehen, oder wen sie lieben sondern ihnen zu helfen oder einfach Dinge für sich zu behalten, das reicht manchmal auch schon.

Als Denkanstoß würd ich euch dieses Video empfehlen: What does it mean to be human?

Wir jungen Leute, sind die Zukunft von morgen. Sind wir doch eine Zukunft auf die man sich freuen kann.



 

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